20.08.2010 - Bundesnetzagentur

Bundesnetzagentur stoppt Regionalfaktoren - Preise der DB AG für die Nutzung vieler Nebenstrecken sinken

Die DB AG hat sich der Bundesnetzagentur gegenüber verpflichtet, ab Dezember die umstrittenen "Regionalfaktoren" nicht mehr zu erheben, dies wurde am Donnerstag mitgeteilt. Bislang verlangte die DB AG die Zuschläge im Personenverkehr vor allem auf schwächer genutzten Regionalstrecken im ländlichen Gebiet zusätzlich zu den eigentlichen Trassenpreisen. Diese konnten sich dadurch teilweise verdoppeln. Zwar wurden diese Zuschläge sowohl von den Verkehrsunternehmen der DB als auch von privaten Wettbewerbern erhoben - die privaten Verkehrsunternehmen waren jedoch überproportional häufig betroffen. Die Bundesnetzagentur hat die "Regionalfaktoren" daher als intransparent und diskriminierend für unwirksam erklärt. Dies dürfte für die betroffenen Verkehrsunternehmen im Jahr 2012 eine Entlastung von etwa 100 Millionen Euro bedeuten. (Zur Pressemeldung der Bundesnetzagentur).

12.07.2010 - Netzwerk Privatbahnen

Minderung von Trassenentgelten bei Schlechtleistung - Monitoring der Bundesnetzagentur

Weist die von der DB Netz AG einem Eisenbahnverkehrsunternehmen zur Verfügung gestellte Trasse Mängel auf, so verringert sich - wie bei jedem Mietvertrag - der Entgeltanspruch (sog. “Minderung”). So offensichtlich diese Erkenntnis auch ist, erst mit Wirkung zum 13. Dezember 2009 hat die DB Netz AG Regelungen in ihre Nutzungsbedingungen aufgenommen, die dies angemessen berücksichtigen. Vorausgegangen war eine entsprechende Verpflichtung durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) vom 6. April 2009.

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09.11.2009 - OLG Frankfurt a.M.

DB Netz AG muss Zinsen auf rechtswidrig vereinnahmte Entgelte an EVUs zahlen

Mit Urteil vom 22.09.2009 stärkt das Oberlandesgericht Frankfurt am Main die Rechte von Eisenbahnverkehrsunternehmen gegenüber der vielfach kritisierten Preispolitik der DB Netz AG. Die zweite Instanz bestätigt: Zu Unrecht vereinnahmte Zahlungen müssen dem EVU zurück gezahlt werden, und zwar mitsamt "Sparzinsen" von 3 % p.a., ohne dass das betroffene EVU darlegen müsste, wie die DB AG das Geld im fraglichen Zeitraum verwendet hat.

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17.08.2009 - Netzwerk Privatbahnen

VG Köln: Minderungsanspruch der EVU durch die SNB der DB Netz AG unzulässig verkürzt

(VG Köln, Az.: 18 L 637/09, Beschluss vom 16. Juni 2009) Den zugangsberechtigten EVU steht nach Ansicht des VG Köln grundsätzlich ein verschuldensunabhängiger Minderungsanspruch gegen den Netzbetreiber zu.

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23.06.2009 - Netzwerk Privatbahnen (Positionspapier)

Eisenbahninfrastruktur: Nutzungsentgelte können und müssen drastisch reduziert werden

Ausweislich der Bilanz der DB AG hat sich die Eisenbahninfrastruktur zur Cash Cow des Konzerns entwickelt. Das war nur möglich, weil die Nutzungsentgelte laufend erhöht worden sind und zwar stets über der Inflationsrate. Begründung des DB AG: Auch mit der Infrastruktur müsse eine Kapitalverzinsung verdient werden. Dieses Argument wird nun von Netzwerk Privatbahnen auf den Prüfstand gestellt. Ergebnis: Die Trassenentgelte könnten um ca. 10 %, die Stationsentgelte um ca. 20 % gesenkt werden.

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06.04.2009 - Bundesnetzagentur

Kürzung der Trassenentgelte - Bundesnetzagentur verpflichtet DB Netz AG zur Kürzung der Trassenentgelte bei Minderleistung

(Pressemitteilung BNetzA vom 6. April 2009) - Die BNetzA bestätigt: Die SNB liegen weit entfernt vom Gewährleistungsrecht des BGB und vom Antidiskriminierungsgedanken des AEG. Das soll jetzt korrigiert werden. Netzwerk Privatbahnen arbeitet seit Jahren an diesem Thema und hat auch jetzt der BNetzA zugearbeitet, speziell durch juristische Ausarbeitungen unserer Rechtsanwälte Orth Kluth, Berlin, die von NP beauftragt worden sind. Nun muss wohl erstmalig in den SNB beschrieben werden, welche Qualität der Infrastrukturbetreiber eigentlich bereitstellen muss. Auf Umwegen das Minderungsrecht kommen wir also zur Definition dessen, was DB Netz ihren Nutzern schuldet.

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18.03.2009 - Netzwerk Privatbahnen

Trassenbörse

Ein Forschungsprojekt, das zum Ziel hat, über moderne Software Bahnverkehr zu planen und Schienennetze zu vermarkten.

10.02.2009 - Prof. Dr. Christian Böttger

Infrastrukturentgelte

Fazit: Wettbewerb als Erfolgsmodell um günstigere Trassenpreise zu erreichen. Die DB AG betrachtet die Eisenbahninfrastruktur als Cash Cow – wenig Invest, Preiserhöhungen – zur Finanzierung internationaler Geschäfte. Benötigt wird eine zügige Begrenzung der Infrastrukturentgelte durch klaren Regulierungsrahmen. Weiter erforderlich bessere Regelungen zur Sicherung des Zustandes der Infrastruktur / Verhinderung von Mittelabfluß.

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13.10.2008 - Joachim Fried, DB AG

Verursachungsgerechte Kostenzuweisung bei der Kalkulation der Trassennutzungsentgelte

Präsentation auf dem Dritten Workshop zum Eisenbahnregulierungsrecht

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17.09.2008 - Netzwerk Privatbahnen (InfoBrief/InfoLetter)

Infobrief 2/2008

Fahrpreis-Desaster - Privatisierungsmodelle - EU-Beihilfeverbot - Anreizsystem - Vollsperrung Berlin-Hamburg

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17.09.2008 - Netzwerk Privatbahnen (InfoBrief/InfoLetter)

Newsletter 2/2008

Fare disaster - Privatisation - Half-yearly figures DB AG- Complete Closure Berlin-Hamburg - EU Aid Prohibition

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02.09.2008 - Rechtsanwälte Brauner Schurgers Uhlenhut

Presseerklärung: Trassenpreissystem weiterhin rechtswidrig-verbotene Quersubventionierung durch Preisvergünstigung

Urteil des LG Berlin: Das Trassenpreissystem 01 der DB Netz AG verstoße gegen das  eisenbahnrechtliche Verbot einer Quersubventionierung. Die Wettbewerbsbahn können zudem die Zuschläge für Sondertrassen zurückverlangen.

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30.06.2008 - Artur-Iren Martini (NP)

Das Anreizsystem der DB Netz AG - Teil 2: "ungerecht, teuer, ineffizient"

(Artikel in BahnReport 4/2008).  Es wird hier - aus Sicht der Wettbewerbsbahnen (Güterbahnen) - die Ausgangssituation  nach Inkrafttreten der SNB 2008 dargestellt. Netzwerk Privatbahnen erläutert, welche Gründe  es bewogen hat, mit Hilfe der Zivilgerichte die Notbremse zu ziehen.

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14.04.2008 - D&D Eisenbahngesellschaft

D & D Eisenbahngesellschaft Schreiben an HPA wegen des neuen Trassenpreissystems im Hafen

Ein EVU beklagt sich über die neuen Methoden der Rechnungslegung. Vom  Umfang her seien sie nicht mehr zu handeln. Ferner wird moniert, dass der  Fahrdiensleiter teurere, als bestellte Trassen zuweist. Eine Vorkalkulation  auf Basis des neuen TPS sei umnöglich.

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21.02.2008 - Netzwerk Privatbahnen (Presseerklärung)

1/2008 - Transparenz und Absenkung der Trassenpreise erforderlich

Es wird höchste Zeit, dass die Trassenpreise für die Benutzung der Schieneninfrastruktur gesenkt werden und dem undurchsichtigen Verschiebebahnhof der Kostenverrechnung zwischen den Verkehrsparten der DB AG ein Riegel vorgeschoben wird

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22.01.2008 - Rechtsanwälte Brauner Schurgers Uhlenhut

Presseerklärung zum Trassenpreissystem

Der BGH hat zwei Nichtzulassungsbeschwerden der DB Netz AG zurückgewiesen.  Damit sind OLG-Entscheidungen zur Unwirksamkeit des sog. Trassenpreissystems (TPS) ´98 der DB Netz AG und von Zuschlägen im Rahmen ihres neueren TPS ´01 rechtskräftig geworden.

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19.11.2007 - Netzwerk Privatbahnen (Presseerklärung)

13/2007 - Gericht kassiert Anreizsystem der DB Netz AG

Netzwerk Privatbahnen erwirkt einstweilige Verfügung – Entscheidung des LG Frankfurt v. 16.11.2007

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16.11.2007 - Landgericht Frankfurt a.M.

Einstweilige Verfügung (Anreizsystem)

Einstweilige Verfügung des LG Frankfurt a.M. gegen die DB Netz AG auf Unterlassung (Anreizsystem)

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12.07.2007 - Netzwerk Privatbahnen

Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen die DB Netz AG (Anreizsystem)

Die Wettbewerbsbahnen beantragen sofortige Außerkraftsetzung des Performance Regimes (=Anreizsystem) wegen diverser Verstöße gegen das Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen. NP beschreitet den Zivilrechtsweg, weil die Regulierungsbehörde mit ihren eisenbahnrechtlichen Beanstandungen durch die DB Netz AG auf dem Verwaltungsrechtsweg ausgebremst wurde.

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04.06.2007 - Netzwerk Privatbahnen (InfoBrief/InfoLetter)

Infobrief 2/2007

Bahnprivatisierung - Wettbewerbsbericht 2007 - Anreizsystem

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04.06.2007 - Netzwerk Privatbahnen (InfoBrief/InfoLetter)

Newsletter 2/2007

Privatisation - Competition Report 2007 - Incentive Scheme

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03.04.2007 - Netzwerk Privatbahnen

Das Anreizsystem

Erste praktische Erfahrungen mit dem Anreizsystem (Folien)

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07.02.2007 - OLG Düsseldorf

Urteil in Sachen Trassenpreise

TPS 01: Zusatzentgelt für Kurz- und Änderungsbepreisung der DB Netz AG ist unbillig -- TPS 98: Dieses Trassenpreissystem verstößt gegen das Verbot unbilliger Behinderung  (§ 20 GWB) und ist gem. § 134 BGB nichtig.

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01.01.2007 - Kühling, Hermeier, Heimeshoff

Gutachten zur Klärung von Entgeltfragen nach AEG und EIBV (Kurzfassung)

Gutachten im Auftrag der Bundesnetzagentur insb. zu Entgeltmaßstab, Entgeltgrundsätzen, Rendite, Anreizregulierung und Nachweispflichten

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05.12.2006 - Netzwerk Privatbahnen (InfoBrief/InfoLetter)

Infobrief 3/2006

Börsengang - Bahnstrom - Unbundling - Kapazität des Netzes - Anreizsystem - Vertretung in Brüssel

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05.12.2006 - Netzwerk Privatbahnen (InfoBrief/InfoLetter)

Newsletter 3/2006

IPO - traction current - Unbundling - Network capacity - Incentive system - Representation in Brussels

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01.12.2006 -

Dienstanweisung an Fahrdienstleister (Anreizsystem)


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23.11.2006 - Bundesnetzagentur

Widerspruch gegen die SNB der DB Netz AG

Die Bundesnetzagentur widerspricht mit zwei Entscheidungen vom 20. November 2006 der Neufassung der SchienennetzBenutzungsbedingungen (SNB) und der Nutzungsbedingungen für Serviceeinrichtungen (NBS) der DB Netz AG. Sie verpflichtet die DB Netz AG, die beanstandeten Klauseln vor dem 10. Dezember 2006  anzupassen, damit die rechtskonforme Neufassung am 10. April 2007, dem gesetzlich vorgesehenen Termin, in Kraft treten kann.  

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25.08.2005 - Netzwerk Privatbahnen (Presseerklärung)

6/2005 - Trassenpreise der DB sind rechtswidrig

Landgericht Berlin verurteilt DB Netz zur Rückzahlung überzahlter Trassenkosten an Privatbahn

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