25.08.2010 - Netzwerk Privatbahnen

Kein Ausbau weiterer für den Schienengüterverkehr relevanter Strecken in Sicht

Aus einem Papier des Bundesverkehrsministeriums, über das die Süddeutschen Zeitung in ihrer Ausgabe vom 20. August 2010 berichtet, wird deutlich: Das Geld ist auf lange Sicht verplant, mehr als die Ausbauprojekte, für die bereits Finanzierungsvereinbarungen abgeschlossen sind, wird es in den nächsten zehn Jahren nicht geben. Angesichts der sich bereits jetzt abzeichnenden Engpässe im Schienengüterverkehr und zu erwartenden weiteren Wachstums eine verheerende Weichenstellung.

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15.07.2010 - NP und mofair

Netzwerk Privatbahnen und mofair schlagen konkrete Gesetzesänderungen vor

Netzwerk Privatbahnen und mofair e.V. haben konkrete Formulierungsvorschläge für eine Novelle des AEG und der EIVB vorgelegt, die es dem Bundesverkehrsministerium ermöglichen, unverzüglich einen Gesetzentwurf zu erstellen, der sowohl für faire Wettbewerbsbedingungen sorgt als auch EU- rechtskonform ist.

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15.07.2010 - NP und mofair (Presseerklärung)

Wettbewerbsbahnen fordern faire Wettbewerbsbedingungen - Gesetzesentwürfe vorgelegt

„Es wird Zeit, dass sich Bundesminister Ramsauer der im Koalitionsvertrag verabredeten Änderung des Eisenbahngesetzes annimmt, um faire Wettbewerbsbedingungen auf der Schiene herzustellen,“ forderten Hartmut Gasser, Vorstandsvorsitzender von Netzwerk Privatbahnen, der Vereinigung europäischer Eisenbahngüterverkehrsunternehmen, und Wolfgang Meyer, Präsident von mofair e.V., des Verbandes der privaten Wettbewerbsunternehmen im Personenverkehr heute in Berlin.

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24.06.2010 - Netzwerk Privatbahnen

Wettbewerb und Finanzierung der Schiene

Vortrag in der Landesvertretung Hamburg vom Geschäftsführer des Netzwerkes Privatbahnen, Alexander Kirfel, über verschiedene aktuelle Themen, insbesondere diskriminierungsfreien Wettbewerb und Investitionspolitik.

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14.06.2010 - Frankfurter Rundschau/ Christian Kirstges

Bahn-Güterverkehr: Grube fordert Ausbau der Infrastruktur

Beitrag in der FR vom 14. Juni 2010 (Wirtschaft) zu den Sparplänen der Regierung und dem drohenden Kapazitätskollaps beim Schienengüterverkehr. Zu Wort kommen u.a. Bahnchef Grube, der massive Investitionen in die Bahninfrastruktur verlangt, und Geschäftsführer von Netzwerk Privatbahnen Alexander Kirfel.

26.05.2010 - Netzwerk Privatbahnen (Presseerklärung)

Sparpläne von Roland Koch bringen kaum Entlastung und richten schweren Schaden an

Netzwerk Privatbahnen nimmt Stellung zu den Forderungen von Hessens Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU), die „Subventionen“ für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zusammenzustreichen.

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19.05.2010 - Netzwerk Privatbahnen

Bahn stellt Wettbewerbsbericht 2010 vor

Netzwerk Privatbahnen Geschäftsführer Alexander Kirfel nimmt in einem Interview des InfoRadio vom Rundfunk Berlin Brandenburg (Sendung 'Wirtschaft aktuell" vom 19.05.2010, 10:35) Stellung zum Wettbewerbsbericht der DB AG für 2010.

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16.04.2010 - Netzwerk Privatbahnen (Presseerklärung)

Deutsche Bahn AG wird von den Privatbahnen finanziell gemästet

Wer den Ende März erschienenen Geschäftsbericht der DB AG für das Jahr 2009 unter die Lupe nimmt, der erkennt interessante Dinge: Bereits über 12 % der Gesamtgewinns vor Steuern (EBIT) des Konzerns werden durch private Wettbewerber erwirtschaftet. Bei einem Gesamtgewinn von 1,7 Mrd. € entfallen über 205 Mio. € auf Gelder, die durch private und kommunale Wettbewerbsbahnen in die Kassen der DB gespült werden. Klingt widersinnig? Ist es auch. Die mittelständisch geprägten Wettbewerbsbahnen, die sich insbesondere im Güterverkehr, aber auch im Personenverkehr durch Innovation und Qualität mühsam Marktanteile erkämpft haben, finanzieren explizit den Expansionskurs des DB-Konzerns mit.

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04.03.2010 - Netzwerk Privatbahnen

Netzwerk Privatbahnen begrüßt Bereitstellung von Finanzmitteln für nichtbundeseigene Eisenbahninfrastruktur

Mit großer Freude nimmt Netzwerk Privatbahnen, der Verband für private deutsche und europäische Gütereisenbahnen, die Ankündigung des Bundesverkehrsministeriums zur Kenntnis, dass für das Jahr 2011 Gelder für die Finanzierung von privater und kommunaler Eisenbahninfrastruktur zur Verfügung gestellt werden. „Damit wird eine seit der Bahnreform 1994 bestehende schreiende Ungerechtigkeit endlich beseitigt“ äußerte sich Alexander Kirfel, Geschäftsführer von Netzwerk Privatbahnen.

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02.11.2009 - Allianz Pro Schiene

Studie zu Investitionen in Schieneninfrastruktur im europäischen Vergleich

Der Verband Allianz Pro Schiene e.V. hat eine Studie veröffentlicht, die vergleicht, wieviel europäische Länder in Schieneninfrastruktur investieren - etwa pro Kopf oder im Vergleich zu Investitionen in den Straßenverkehr. Deutschland rangiert hierbei durchweg am unteren Ende der Tabelle - mit dramatischen Folgen für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands.

12.10.2009 - NP/ mofair/ BAG SPNV

Leitbild Eisenbahn 2030

Um die Eisenbahninfrastruktur für die Zukunft entwickeln und ausrichten zu können, bedarf es eines Leitbildes, an dem sich alle Akteure orientieren können. Das vorliegende, von Netzwerk Privatbahnen, der BAG SPNV und mofair erarbeitete Dokument formuliert ein solches Leitbild für das System Schiene und die Eisenbahninfrastruktur in Deutschland. Mit diesem soll ein Denk- und Diskussionsprozess angestoßen werden, an dessen Ende ein Masterplan Eisenbahninfrastruktur steht.

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23.09.2009 - Fritz Vorholtz - DIE ZEIT 2009-39

Stau auf der Schiene

Viel zu wenig investiert – und stets nur den ICE im Blick: Die Deutsche Bahn vernachlässigt den Gütertransport. So zwingt sie Container auf die total überlastete Straße. Artikel aus der ZEIT vom 17. September 2009.

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22.09.2009 - Monopolkommission

Monopolkommission spricht sich für Trennung von Infrastruktur und Bahnbetrieb aus

Das am Montag vorgelegte Sondergutachten zur Wettbewerbssituation auf den Eisenbahnmärkten kommt zu dem Schluss: Der wichtigste Hebel für mehr Wettbewerb liegt in der Trennung von Infrastruktur und Transportsparte der Bahn. „Die Monopolkommission empfiehlt daher der Bundesregierung, die Transportunternehmen der Deutschen Bahn möglichst bald zu privatisieren, um die Unabhängigkeit der Eisenbahninfrastrukturbetreiber sicherzustellen“, heißt es in der Erklärung der Experten. Darüber hinaus werden in dem Sondergutachten die Beseitigung von Wettbewerbsverzerrungen, mehr Ausschreibungen (insbesondere im Personennahverkehr), Anreizregulierung und Transparenz (insbesondere durch Information über Auslastung und Zustand der Netze) angemahnt. „Faire Wettbewerbsbedingungen beim Zugriff auf die Infrastruktur sind unabdingbare Voraussetzungen für einen effizienten Qualitäts- und Preiswettbewerb bei der Bahn und zum Vorteil der Verbraucher“, meinte der Vorsitzende der Kommission, Justus Haucap. Die beste Wettbewerbsentwicklung beobachten die Experten bislang noch beim Schienengüterverkehr. Doch müsse auch hier der Zugang der Wettbewerber zu Rangierbahnhöfen und Zugbildungsanlagen verbessert werden.

Nach den Worten von Arthur-Iren Martini (NP) ist das Votum der Monopolkommission als "Durchbruch" zu bezeichnen. Die Verantwortlichen in Parlament, Bundes- und Landesregierungen müssen sich die Frage gefallen lassen, weshalb sie dem Treiben der DB AG so lange zugeschaut haben - zumal die Erkenntnisse der Monopolkommission keineswegs neu sind, sie werden seit Jahren von den Wettbewerbsbahnen und den Aufgabenträgern kommuniziert.

Das Sondergutachten ist erhältlich auf www.monopolkommission.de.

31.08.2009 - MOFAIR

Wettbewerbsunternehmen fordern eine effiziente Regulierung

Ein neues Positionspapier des MOFAIR e.V. belegt, wie sehr in wesentlichen Monopolbereichen der Eisenbahninfrastruktur - z.B. bei Trassen- und Stationspreisen sowie beim Bahnstrom - nach wie vor wirksame Regulierung fehlt und dadurch der Wettbewerb erheblich beeinträchtigt wird. Der Diskriminierung der Wettbewerber durch die DB AG stehen derzeit keine ausreichenden Regulierungsbefugnisse der Bundesnetzagentur gegenüber - dringender Handlungsbedarf für den neuen Bundestag, so der Bericht.

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27.06.2009 - Allianz Pro Schiene/ Dierk Flege

Bundeshaushalt 2010: Kritik an Verteilung der Investitionen

Der von der Bundesregierung beschlossene Entwurf für den Bundeshaushalt 2010 weist für den Schienensektor ein leichtes Investitionsplus aus: Für das Jahr 2010 sind Mittel in Höhe von 4,5 Milliarden Euro vorgesehen nach 4,3 bzw. 3,8 Mrd. €. Allianz pro Schiene weist darauf hin, dass dieser Haushaltsansatz Konjunkturmittel beinhalte und befürchtet, dass dieses Niveau nicht gehalten werden könne.

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18.06.2009 - UIC/UIRR

Positionspapier UIC/UIRR - Der Kombinierte Verkehr von der Wirtschaftskrise hart getroffen

Der Kombinierte Verkehr ruft Regierungen und Infrastrukturmanager auf, mit mittelfristiger Wirkung Eisenbahninfrastrukturen zu verbessern, wodurch sowohl eine Erhöhung der Kapazitäten (quantitative Wirkung) als auch die Behebung von benachteiligenden Engpässen (qualitative Wirkung) möglich würde und außerdem mit sofortiger Wirkung eine Erleichterung zu schaffen bei den Betriebskosten (befristete Senkung der Gebühren für den Infrastrukturzugang und der Energiekosten).

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28.05.2009 - Allianz Pro Schiene/ Dirk Flege

Eine neue Bahnpolitik ist nötig - Handlungsbedarf aus Sicht der Bahnbranche

Vortrag von Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege beim „Zukunftsforum Bahn – 8. Berliner Bahngespräche“ der BAG SPNV am 27. Mai 2009 in Berlin. Darstellung des Status Quo (Wo steht die Bahnbranche?) und des aktuellen Handlungsbedarfs (Was braucht die Bahnbranche, Forderungen an die Politik) mit vielen Zahlen und Diagrammen.

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