| Trassenentgelt |
1/2008 - Transparenz und Absenkung der Trassenpreise erforderlich |
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21.02.2008 -
Netzwerk Privatbahnen
(Presseerklärung)
Es wird höchste Zeit, dass die Trassenpreise für die Benutzung der Schieneninfrastruktur gesenkt werden und dem undurchsichtigen Verschiebebahnhof der Kostenverrechnung zwischen den Verkehrsparten der DB AG ein Riegel vorgeschoben wird „Es wird höchste Zeit, dass die Trassenpreise für die Benutzung der Schieneninfrastruktur gesenkt werden und dem undurchsichtigen Verschiebebahnhof der Kostenverrechnung zwischen den Verkehrsparten der DB AG ein Riegel vorgeschoben wird,“ mit diesen Worten begrüßten mofair e.V. und das Netzwerk Privatbahnen e.V., die bedeutendsten unabhängigen privaten Konkurrenten der DB AG, die Absichten der Bundesnetzagentur, eine Anreizregulierung für die Netzentgelte einzuführen und die Entgelte nach Verkehrsparten zu trennen. In Berlin sagte mofair-Präsident Meyer, „wenn die Bewirtschaftung der Schieneninfrastruktur nach der Privatisierung der Bahn weiterhin bei der DB AG liegen soll, ist es unabdingbar, dafür zu sorgen, dass sie bei der Bewirtschaftung effizient und kostengünstig arbeitet. Die Bahn darf die Netzentgelte nicht als sanftes Ruhekissen und sichere Einnahmequelle betrachten. Es muss sichergestellt sein, dass eingesetzte Finanzmittel für Bestandspflege und Fortentwicklung des Netzes verwendet werden.“ Die von mofair und Netzwerk Privatbahnen vertretenen privaten Eisenbahnunternehmen sind darauf angewiesen, dass der DB AG in der Ausnutzung ihrer Monopolstellung Schranken gesetzt werden. Seit Jahren leiden die privaten Verkehrsunternehmen unter vielfältigen Nadelstichen des Monopolisten. „ So lange der Gesetzgeber und der Eigentümer Bund nicht durch Trennung von Fahrweg und Betrieb sowie klare Zuordnung der Kosten und Einnahmen zu den einzelnen Betriebsparten für faire Wettbewerbsbedingungen sorgt, muss dies vorübergehend durch die Bundesnetzagentur geschehen,“ bekräftigte der Geschäftsführer des Netzwerkes Privatbahnen, Arthur-Iren Martini, in Berlin die Auffassung der privaten Wettbewerber. Wie die Bundesnetzagentur versprechen sich die privaten Bahnen von der Anreizregulierung eine nachvollziehbare Trassenbepreisung und eine Effizienzerhöhung bei der Bewirtschaftung. Die Kostentransparenz unterbindet zudem eine Quersubventionierung der DB-Transportsparten durch das DB- Netzmonopol. Das erhöht die Attraktivität des Eisenbahntransports insgesamt und liegt im Interesse der Verkehrs- und Klimapolitik.
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